Ava Dellaira: „Love Letters to the Dead“

love letters

INFOS
Format: eBook
Preis: 13,99 €
Gibt’s hier zu leihen: eBücherhallen Hamburg

INHALT
Es beginnt mit einem Brief. Laurel soll für ihren Englischunterricht an eine verstorbene Persönlichkeit schreiben. Sie wählt Kurt Cobain, den Lieblingssänger ihrer Schwester May, die ebenfalls viel zu früh starb. Aus dem ersten Brief wird eine lange Unterhaltung mit toten Berühmtheiten wie Janis Joplin, Amy Winehouse und Heath Ledger. Denn die Toten verstehen Laurel besser als die Lebenden. Laurel erzählt ihnen von der neuen Schule, ihren neuen Freunden und Sky, ihrer großen Liebe. Doch erst, als sie die Wahrheit über sich und ihre Schwester May offenbart, findet sie den Weg zurück ins Leben und kann einen letzten Brief an May schreiben …

PERSÖNLICHES FAZIT
Welch herzergreifendes Jugendbuch über das Erwachsenwerden. Laurel hat es nicht leicht. Sie verliert viel zu früh ihre große Schwester; muss damit leben, dass die Ehe ihrer Eltern zerbricht und ihre Mutter fortgeht; schließt Freundschaft zu zwei Mädchen, die unterschiedlicher als sie nicht sein können; verliebt sich in einen Jungen, doch es ist kompliziert. Wie wohl alle Geschwister, hatte sie auch ein gemeinsames Geheimnis mit ihrer Schwester. Welches dieser tragischerweise den Tod brachte.
„Love Letters to the Dead“ ist wirklich schön geschrieben und beinhaltet viele kleine und große Sätze, die die richtige Stelle berühren.

„Angst zu haben und sich danach zu sehnen, beschützt zu werden, sind die beiden elementarsten Gefühle im Leben.“ „Aber wenn das die beiden wichtigsten Gefühle sind, was ist dann mit der Liebe?“ „Solange wir lieben, fühlen wir uns beschützt und haben dabei doch trotzdem ständig Angst.“
S. 153

„Jedem passieren im Leben Dinge, die nicht fair sind. Entweder sind wir für alle Zeiten deswegen auf irgendjemanden wütend und fühlen uns ungerecht behandelt oder wir entscheiden uns dafür, zu versuchen, mit den Mitteln, die uns zur Verfügung stehen, das Beste daraus zu machen.“
S. 290

Wenn wir wollen, dass uns jemand wirklich kennenlernt, müssen wir uns öffnen und über das sprechen, was in uns vorgeht.
S. 290

Ich denke, es stimmt, dass jeder von uns in seinem Leben immer mal wieder vor einer Art Atlantik steht, den es zu überwinden gilt.
S. 299

Vielleicht ist das etwas, was man lernt, wenn man erwachsen wird: dass man nicht dazu verdammt ist, ein Charakter in einer Geschichte zu sein, dem Dinge passieren, sondern dass man auch derjenige sein kann, der die Geschichte schreibt.
S. 307

ich trage dich im herzen (ich trage dein herz in meinem)
S. 320

Bildschirmfoto 2014-08-27 um 11.53.15

 

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