Tommy Jaud: „Einen Scheiß muss ich“

jaudINFOS
Format: Taschenbuch
Preis: 16,99 €
Gibt’s hier zu kaufen: thalia.de

INHALT
Wir alle wissen: Mangelnde Faulheit kann zu Burnout führen. Dennoch leiden immer mehr Menschen unter maßlosem Müssen. Aber müssen wir wirklich abnehmen, aufräumen und uns ökologisch korrekt verhalten? Vorwärts kommen im Job, zu allem eine Meinung haben und rausgehen, wenn die Sonne scheint? »Nein!«, sagt US-Bestseller-Autor Sean Brummel alias Tommy Jaud (›Vollidiot‹, ›Hummeldumm‹), »einen Scheiß müssen wir! Die Leute sterben nicht, weil sie zu wenig Licht bekommen. Sie sterben, weil sie zu wenig Spaß haben.«
Fasziniert von amerikanischen Ratgeber-Büchern und gleichsam schwer irritiert vom wachsenden Trend des maßlosen Müssens, hat sich Comedy-Autor Tommy Jaud entschieden, selbst einen solchen Ratgeber zu schreiben. Da Jaud kein Amerikaner ist, hat er einfach einen erfunden: Sean Brummel. Dessen fiktiver Bestseller ›Do Whatever the Fuck You Want‹ ist jetzt auf Deutsch erschienen: ›Einen Scheiß muss ich. Das Manifest gegen das schlechte Gewissen‹.
›Einen Scheiß muss ich‹ ist kein Plädoyer für wurstigen Egoismus, sondern ein irrwitziger Befreiungsschlag gegen Bevormundung, Leistungswahn und Gemüseterrorismus.

PERSÖNLICHES FAZIT
Als ich das Cover zu „Einen Scheiß muss ich“ das erste Mal als Werbeplakat im U-Bahnhof sah, nahm es sofort meine volle Aufmerksamkeit ein. Das lag natürlich auch am Titel, der mir förmlich ins Auge sprang. Meine Neugier war sofort geweckt und der Gedanke „Das muss ich lesen!“ präsent. Als ich dann bei lovelybooks eine Lesechallenge zum Buch sah, zögerte ich nicht und nahm am Gewinnspiel teil. Und ich hatte Glück und ein paar Tage später lag „Einen Scheiß muss ich“ in meinem Briefkasten. Die Freude war groß, genau wie die Erwartung. Was leider ein Fehler war. Ja, das erste Kapitel war ganz lustig und ich habe oft zustimmend genickt. Doch je mehr ich las, desto fassungsloser wurde ich und dachte nur so „Das kann er doch nicht ernst meinen?!“ So ging es leider weiter und weiter, bis ich das Buch beendet habe. Ich konnte es nicht einfach beiseite legen, weil ich einfach wissen wollte, was da noch so geschrieben wird. Im Nachhinein betrachte ich es jedoch als Zeitverschwendung und bin sehr froh, dass ich kein Geld für dieses Buch ausgegeben habe. Aber vermutlich bin ich einfach nur nicht die Humor-Zielgruppe von „Einen Scheiß muss ich“.

Bildschirmfoto 2014-12-07 um 18.45.33

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