Alexa von Heyden: „Meine Sonne. Mein Mond. Meine Sterne.“

MondINFOS
Format: Taschenbuch
Preis: 12,95 €
Gibt’s hier zu kaufen: thalia.de

INHALT
Mit Mitte dreißig steht Sunny vor den Trümmern ihrer großen Liebe. Während um sie herum alle an Heirat denken, trennen sie und ihr Freund Magnus sich nach zwölfjähriger Beziehung. Sunny muss aus der gemeinsamen Wohnung ausziehen und rekapituliert beim Kistenpacken die Beziehung. Wie konnte es so weit kommen? Und vor allem: Wie soll es weitergehen?
Anstatt zu verzweifeln, nimmt die junge Frau ihr Leben in die Hand und macht sich auf die Suche nach dem Glück – ob mit oder ohne Magnus. Ein kluges, mitreißendes Buch über die Liebe und den Mut, ehrlich zu sich selbst zu sein.

PERSÖNLICHES FAZIT
Da dieses Buch in der Buchhandlung in der Rubrik „Biographie“ stand, gehe ich davon aus, dass die Geschichte um Sunny und Magnus ziemlich nahe dem entspricht, was Alexa von Heyden selbst erlebt hat. Auch im Epilog von „Meine Sonne. Mein Mond. Meine Sterne.“ kommt dies zur Geltung. Ich konnte mich beim Lesen sehr gut mit Sunny identifizieren, habe mich selbst in vielen Gedanken und Geschehnissen wiedergefunden. Sowohl in denen, die für den Partner positiv waren als auch in denen, die im Nachhinein und zu-sich-selbst-ehrlich-sein nicht ganz korrekt gewesen sind. „Meine Sonne. Mein Mond. Meine Sterne.“ hat mich von Anfang an mitgenommen und ich habe es sehr gerne gelesen, auch wenn einige Passagen vermutlich eingebaut worden sind, um dem Leser ein gutes Gefühl zu geben und vielleicht Mut zu machen, auch wenn sie in Wirklichkeit nicht so vorgefallen sind. Ferdinand ist zum Beispiel eine Figur, der ich nicht so ganz Glauben schenke und bei dessen Rolle ich eher denke „Na schön wäre es.“, da dieser Mann in Sunnys Leben tritt und ihr zeigt, wie toll sie ist und sie begehrt. Aber das ist vermutlich der eigenen Erfahrung und den eigenen Wünschen geschuldet und soll kein Kriterium an das Buch sein. (Nachtrag: Alexa von Heyden teilte mir auf Instagram mit, dass es Ferdinand wirklich gibt und ich freue mich nun sehr darüber!) Sunny ist sich zumindest noch etwas unsicher, ob sie sich darauf einlassen soll, aber vielleicht entsteht aus dieser Geschichte ja ein neues Buch von Alexa von Heyden.
Was mich persönlich an dem Buch und dem Lesefluß gestört hat, waren einige Rechtschreibfehler und Wortwiederholungen, weil ein Satz vermutlich doch noch einmal umgestellt worden ist. Vielleicht gibt es da Korrekturen in der zweiten Auflage.
„Meine Sonne. Mein Mond. Meine Sterne“ hat aber auf jeden Fall ein wohliges Gefühl hinterlassen und ist eines meiner Herzensbücher geworden. Vielen Dank dafür, Alexa von Heyden.

„Man hört ja nicht einfach auf, jemanden zu lieben, nur weil der nicht mehr mit einem zusammen sein will.“
S. 33

„Es heißt, man brauche die Hälfte der Zeit, die die Beziehung gedauert hat, um über den Ex-Partner hinwegzukommen.“
S. 81

„<Ich weiß, wie beschissen es ist. Ich weiß, dass es weh tut. Und ich weiß, wie einsam du dich fühlst. Ich kann deinen Kummer wie gesagt nicht wegzaubern, aber ich kann dir hier und heute versprechen: Es wird besser.>“
S. 91

„<Passt du auf mich auf?> <Wenn du auf mich aufpasst.>“
S. 114

„Man trifft nicht so oft Menschen, die man liebt und mit denen man leben kann. Die ältere Generation wirft uns Jungen ja immer vor, wir hätten nicht genug Biss. Ich denke, wir sind verwundbarer geworden.“
S. 292

„<Du bist das Wichtigste in deinem Leben.>“
S. 322

„<Du kannst nur dann für andere da sein, wenn du selbst genug Luft zum Atmen hast.>“
S. 323

„Er fehlt mir. Jeden Tag, wenn ich aufwache, und jeden Abend, wenn ich ins Bett gehe. Er war meine große Liebe. Meine Sonne. Mein Mond. Meine Sterne.“
S. 344

Dies ist Buch acht der Reading Challenge aus der Kategorie Ein Buch von einer Autorin.

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