E. L. James: „Fifty Shades of Grey – Geheimes Verlangen“

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Format: eBook
Preis: 8,99 €
Gibt’s hier zu kaufen: thalia.de

INHALT
Sie ist 21, Literaturstudentin und in der Liebe nicht allzu erfahren. Doch dann lernt Ana Steele den reichen und attraktiven Unternehmer Christian Grey kennen – die Begegnung mit ihm hat sie zutiefst verwirrt, aber sie kommt von ihm nicht los. Denn Christian hat etwas in ihr berührt. Und als er einige Zeit später wieder vor ihr steht, kann sie nicht anders, als ihren Gefühlen nachzugeben. Von da an ist nichts mehr wie zuvor. Denn Christian führt Ana ein in eine dunkle, gefährliche Welt der Liebe – in eine Welt, vor der sie zurückschreckt und die sie doch mit unwiderstehlicher Kraft anzieht.

PERSÖNLICHES FAZIT
Ich habe es getan. Ich habe dieses Buch gelesen, dessen Hype ich vor ein paar Jahren ignoriert habe. Das Buch, von dem ich nichts wissen und hören wollte. Doch nun kam der Film in die Kinos und man hörte wieder überall nur Fifty Shades hier, Fifty Shades dort. Diskussionen entstanden, die Meinungen sind geteilt, doch im Freundeskreis überwiegt die Begeisterung. Also bin ich doch neugierig geworden und da ich bekanntermaßen gerne das Buch lese, bevor ich den Film sehe, habe ich es nun getan. Und muss sagen, dass ich es gar nicht schlimm fand. Was man zur Erscheinung des ersten Teils 2011 alles gehört hat! Leute! So schlimm war es doch nun wirklich nicht. Bin ich deswegen eine Befürworterin des Sadomasochismus? Sicher nicht. Aber das muss jeder für sich entscheiden und gehört hier nicht her. Fakt ist, dass mir zu Beginn des Buches echt die Spucke wegblieb, aber man gewöhnt sich schnell an den Schreibstil von E. L. James. Ich habe Fifty Shades of Grey wie ein Märchen gelesen, denn das ist es für mich. Aschenputtel trifft auf ihren Prinzen. Dabei verdrehte ich innerlich ziemlich schnell immer die Augen, wenn Ana, die Protagonistin, Christian Grey beschrieb. Wie sexy seine Hose auf seinen Hüften sitzt, wie heiß er im Anzug aussieht, wie total abgefuckt er ist, wie beachtlich er ausgestattet ist und dann immer die Rede von ihrer inneren Göttin! Würg. Und was man als Jungfrau alles so draufhat. Ja nee, ist klar. Und dass Christian ihr ein MacBook, ein BlackBerry und einen Audi kauft, ist doch selbstverständlich. Macht doch jeder Typ nach dem Kennenlernen. Teilweise trieft die Handlung nur so vor Kitsch und Klischee. Aber nun gut, das Buch liest sich trotz alledem gut und hinterlässt einige Schmunzler. Und da das Ende für mich überraschend kam und mich neugierig gemacht hat, werde ich wohl auch noch Teil 2 und Teil 3 lesen (müssen). Ob ich den Film sehen möchte, weiß ich allerdings noch nicht so ganz. ;-)

„<Eigentlich sind Männer gar nicht so kompliziert, Ana. In Wahrheit sind sie sehr schlicht strukturierte Geschöpfe, die meistens genau das meinen, was sie sagen. Wir bringen Stunden damit zu, jedes Wort zu analysieren, das aus ihrem Mund kommt, obwohl es gar nichts zu deuten gibt.>“
(S. 331)

Bildschirmfoto 2014-08-27 um 11.53.15

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