Cheryl Strayed: „Der große Trip“

TripINFOS
Format: Taschenbuch
Preis: 9,99 €
Gibt’s hier zu kaufen: thalia.de

INHALT
„Die Frau mit dem Loch im Herzen, das war ich.“ Gerade 26 geworden, hat Cheryl Strayed das Gefühl, alles verloren zu haben. Und so trifft sie die folgenreichste Entscheidung ihres Lebens: die mehr als tausend Meilen des Pacific Crest Trail zu wandern, durch die Wüsten Kaliforniens, über die eisigen Höhen der Sierra Nevada, durch die Wälder Oregons bis zur „Brücke der Götter“ im Bundesstaat Washington – allein, ohne Erfahrungen und mit einem Rucksack auf dem Rücken, den sie „Monster“ nennt. Diese Reise führt Cheryl Strayed bis an ihre Grenzen und darüber hinaus.

PERSÖNLICHES FAZIT
„Der große Trip“ ist ein sehr emotionales Buch, dessen Handlung mich sehr berührt und teilweise mitgenommen hat. Cheryl Strayed hat in jungen Jahren ihre Mutter an den Krebs verloren und wurde von diesem Verlust aufgefressen. Diese Phase ihres Lebens wird zu Beginn des Buches ausführlich beschrieben, was mich mehrfach dazu brachte, eine Lesepause einzufügen, da mich dieser Teil der Erzählung sehr mitnahm. Ansonsten handelt es sich hierbei um ein Buch, welches man nur so verschlingt. Cheryl Strayed erzählt von den Strapazen des Trails, den wundgeriebenen Füßen, den teilweise erschwerten Bedingungen, den Menschen, denen sie auf ihrer Reise begegnete, den Freundschaften, die sie schloss, den Ängsten, die sie überkamen, den emotionalen Schmerzen, die sie überwand. Den Film habe ich nicht gesehen, doch beim Lesen hatte ich immer Reese Witherspoon vor Augen und habe ihre Synchronstimme innerlich gehört, da sie meiner Meinung nach sehr gut auf die Rolle der Cheryl Strayed passt. „Der große Trip“ ist das vierte Buch der Reading Challenge, diesmal aus der Kategorie Eine Filmvorlage.

„Angst erwächst zu einem großen Teil aus einer Geschichte, die wir uns selbst erzählen […] Ich redete mir ein, dass mir nichts passieren konnte. Dass ich stark war. Dass ich tapfer war. Dass mich nichts unterkriegen konnte.“
(S. 76)

„Ich musste kein anderer Mensch werden, nur wieder der, der ich einmal war […]“
(S. 85)

„Das ist die Realität. Und mit der Realität müssen wir uns abfinden, ob uns das passt oder nicht.“
(S. 305)

Bildschirmfoto 2014-08-27 um 11.53.15

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