Stephen Chbosky: „Das also ist mein Leben“

LebenINFOS
Format: eBook
Preis: 9,99 €
Gibt’s hier zu leihen: eBücherhallen Hamburg

INHALT
Charlie ist sechzehn, er ist in seinem ersten Jahr in der Highschool und hat die Probleme, die man in diesem Alter so hat: mit Mädchen, mit der Schule, mit sich selbst. Zumindest scheint es so zu sein. Doch in den Briefen, die er an einen unbekannten „Freund“ schreibt, wird deutlich, dass Charlie eine ganz besondere Sicht auf die Welt hat: Er beobachtet die Menschen um sich herum, fragt sich, ob sie ihr Leben so leben, wie sie es möchten, und versucht verzweifelt, seine eigene Rolle in all dem, was wir Leben nennen, zu begreifen.

PERSÖNLICHES FAZIT
Und hier kommt schon das dritte Buch der Reading Challenge. Diesmal aus der Kategorie Ein Buch, das mir empfohlen wurde. Ein Buch, welches mir empfohlen wurde oder von dem ich weiß, dass es einer Person viel bedeutet, lese ich immer sehr viel aufmerksamer und bedachter, als ein Buch, welches ich mir selbst zum Lesen auswähle. Ich möchte gerne, dass mir das Buch auch gefällt, dass ich nachvollziehen kann, warum es die Person berührt hat und möchte mich am Ende an jedes Detail erinnern können, um mich mit der entsprechenden Person darüber austauschen zu können.

„Das also ist mein Leben“ ist aus der Perspektive von einem Jugendlichen namens Charlie geschrieben, welcher einen Brief nach dem anderen an einen Freund verfasst und diesem aus seinem Leben erzählt. Dabei begleiten ihn sein Bruder und seine Schwester, sein Vater und seine Mutter, seine Tante, welche eine entscheidende Rolle spielt, seine Freunde und Freundinnen. Die Charaktere sind alle sehr gut beschrieben und werden sympathisch dargestellt. Charlie berichtet von typischen Angelegenheiten, die uns im Teenie-Alter begegnen. Das erste Verliebt-Sein, die erste Freundin, der erste Kuss, etwas mehr oder auch nicht, das erste Zusammentreffen mit Alkohol und Drogen, die erste Trennung von den Geschwistern, weil diese auf’s College gehen, das erste Mal allein in der Schule klarkommen, weil die Freunde älter sind und die Schule abgeschlossen haben. Und dann ist da noch die Sache mit seiner Tante, die nicht mehr lebt, was ihn sehr mitnimmt, weil es sich so anhört, als hätten sie ein gutes Verhältnis zueinander gehabt, doch am Ende wird man mit einer unschönen Wahrheit konfrontiert, welche einen bitteren Nachgeschmack hinterlässt.

Diese Textstelle hat mich am meisten angesprochen:

„Aber auch, wenn wir uns nicht aussuchen können, woher wir kommen, können wir doch immer noch wählen, wohin wir gehen. Wir können immer noch unsere Entscheidungen treffen. Und versuchen, glücklich mit ihnen zu sein.“
(S. 145)

Und auch diese sind hängen geblieben:

„Wir verdrängten das Morgen mit den Erinnerungen an das Gestern.“
(S. 135)

„Wenn jemand mich mag, dann will ich, dass er die mag, die ich wirklich bin – nicht die, für die er mich hält. Und ich will nicht, dass er es nur in seinem Inneren mit sich herumträgt. Ich will, dass er es mir zeigt, so dass ich es auch fühlen kann. Ich will, dass er in meiner Gegenwart alles tun kann, was er tun will. Und wenn er etwas tut, was ich nicht will, dann werde ich es ihm schon sagen.“
(S. 138)

Bildschirmfoto 2014-08-21 um 23.07.49

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