Gelesene Bücher im August 2012.


#1 Kristina Ohlsson: „Aschenputtel“

INFOS
Format: eBook
Preis: 15,99 €
EAN: 9783641064082
Originaltitel: Askungar
Verlag: Random House
Gibt’s hier zu kaufen: thalia.de

INHALT
Das Grauen beginnt, als eine Fahrt zu Ende geht … Hochsommer in Schweden. Es regnet Bindfäden. Der voll besetzte Schnellzug nach Stockholm muss außerplanmäßig halten. Eine junge Frau tritt hinaus auf den Bahnsteig, um ungestört zu telefonieren – und wird von ihrer Tochter getrennt, als der Zug ohne Vorwarnung weiterfährt. Der Schaffner wird alarmiert, doch als er das kleine Mädchen abholen will, ist es spurlos verschwunden. Dutzende potenzieller Zeugen haben nichts beobachtet. Das Ermittlerteam um Kommissar Alex Recht und Fahndungsspezialistin Fredrika Bergman wird auf den Fall angesetzt. Zunächst sieht es so aus, als stecke der Vater des Mädchens selbst dahinter. Doch dann wird das Kind tot in Nordschweden gefunden. Wenig später wird ein zweites Kind verschleppt, und der Fall entwickelt sich zu einem Albtraum – denn der Mörder ist nicht nur skrupellos, sondern geradezu brillant in seinem Tun.

PERSÖNLICHES FAZIT
Ich mag es zwar nicht, wenn die ersten paar Seiten des Buches fast haargenau dem Inhaltstext gleichen, doch dieses Buch ist grandios. Es ist Kristina Ohlssons Debütroman und meiner Meinung nach ist er ihr absolut gelungen. Die Handlung ist jedoch ziemlich bedrückend, denn es werden Kinder entführt und getötet. Das finde ich natürlich nicht toll, sondern schrecklich. Aber das Buch ist wirklich sehr gut geschrieben und steckt von Anfang bis Ende voller Spannung. Was mir am besten gefallen hat ist, dass man absolut nicht erahnen konnte, wer der Täter ist. Man wurde anfangs auf eine falsche Fährte gelockt, doch die erwies sich bald als Sackgasse. Bis kurz vorm Ende der Handlung weiß man nicht, wer der Täter ist und das finde ich äußerst gut. Ich bin schon sehr auf weitere Bücher von Kristina Ohlsson gespannt. Die Schweden haben das Krimi- und Thriller-Schreiben einfach drauf!


#2 Christopher McDougall: „Born to run“

INFOS
Format: Hardcover
Preis: 19,95 €
EAN: 9783896673664
Originaltitel: Born to run
Verlag: Karl Blessing Verlag
Gibt’s hier zu kaufen: thalia.de

INHALT
Eine Reise, die McDougall in die von Mythen erfüllten Schluchten der Copper Canyons in Mexiko führen sollte, wo ein Volk lebt, das sich seit Jahrhunderten unter extremen Bedingungen seine Lebensweise bewahrt hat. Die Tarahumara verkörpern den menschlichen Bewegungsdrang in seiner reinsten und faszinierendsten Form. Laufen über lange Strecken ist für sie so selbstverständlich wie atmen. Was wussten sie, was McDougall nicht wusste? In seiner Reportage geht er den vergessenen Geheimnissen der Tarahumara nach. Er verbindet lebendiges Infotainment über neueste evolutionsbiologische und ethnologische Erkenntnisse mit zahlreichen, inspirierenden Porträts von Menschen, die sich – egal, ob sie zum Spaß das Death Valley durchqueren oder einen Ultramarathon in den Rocky Mountains absolvieren – eines bewahrt haben: die Freude daran, laufen zu können wie ein Kind. Einfach immer weiter. Denn in Wahrheit, so McDougalls Fazit, sind wir alle zum Laufen geboren.

PERSÖNLICHES FAZIT
Ich habe mich so sehr auf das Buch gefreut und war letztendlich leider enttäuscht. Bevor ich es mir bestellt habe, habe ich viele Rezensionen gelesen und ein Buch voller Motivation erwartet. Doch Pustekuchen. Es wird von den Tarahumara-Läufern erzählt, ein Volk, das in Mexiko lebt. Diese laufen bis zu 160 km am Stück durch die Wüste und durch das Gebirge. Das ist zwar faszinierend, doch dies auf 396 Seiten zu erzählen, ist irgendwann auch ermüdend. Das einzige, was ich wirklich interessant und zugleich erschreckend fand, war die Offenbarung, dass die ganzen Laufschuhe, die es gibt, zu Verletzungen der Läufer führen und nicht ihre falsche Technik des Laufens oder Ähnliches. Es wurde heraus gefunden, dass es für den Menschen am besten ist, wenn er barfuß läuft. Durch die Laufschuhe werden die Füße angeblich nur eingeschnürt und können ihre natürlichen Bewegungen nicht mehr ausführen. Dadurch tritt man beim Laufen zu sehr auf (durch die Dämpfung der Sohle) und verletzt sich. Wenn man jedoch barfuß läuft, setzt der Fuß geschmeidiger auf dem Boden auf, da er „weiß“, dass er sich sonst verletzt. Das war mir ehrlich gesagt neu und hat mich zum Nachdenken gebracht.

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